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 Empfindungen beim Schreiben

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happysmail
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Weiblich Anzahl der Beiträge : 16
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BeitragThema: Empfindungen beim Schreiben   Di 17 Dez - 11:13

Hallo zusammen 
Was empfindet man beim Schreiben? Was denkt man sich? Taucht ihr auch in eine andere Welt ein? Fühlt ihr euch als Erschaffer oder so? 
Mein Vorschlag ist ein Abteil über Texte übers schreiben, was man dabei empfindet, wo man mit seinem Kopf ist...
Es würde mich einfach interessieren was andere so verspüren wenn sie schreiben, wann sie schreiben und auch wo....

Hoffe es geht euch genauso und dass ihr eure Gedanken mit mir teilen wollt Very Happy 
Lg Happysmail
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Fabijus
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Weiblich Anzahl der Beiträge : 87
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BeitragThema: Re: Empfindungen beim Schreiben   Mi 18 Dez - 3:07

Hallo Happysmail,
mir geht es ähnlich, ich nenne es nur "Kopfkino"!  Wink  Ich verabschiede mich von dieser Welt und tauche ein in meine eigene, ganz persönliche Welt und erlebe meine Geschichten aus der Sicht meines Protagonisten. Als Anreiz brauche ich nur ein Gesprächsthema, eine Vorgabe, oder auch ein gutes Buch, wo mich die Story fesselt - und schwups bin ich weg, nein, mittendrin.
Problematisch ist nur, das Ganze dann in Textform festzuhalten, denn mit deinem Kopf hast du ganz andere Möglichkeiten, du siehst die Umgebung, Farben, nimmst Gerüche wahr, die du dann aufs Papier übertragen möchtest.
Du musst nur aufpassen, dass du die Kontrolle über deine Gedanken behältst. Beim Autofahren kommt das nicht gut !!! - und auch nicht, wenn du in der Schule bist. Ich gehe gerne mit meinem Hund in den Wald und kann da völlig gefahrlos abschalten.
Außer, wenn ich wie jetzt Urlaub habe, schreibe ich  abends. Ich habe dann mein Laptop auf dem Schoß und schreibe das, was mich tagsüber bewegt hat auf.
Liebe Grüße
Susanne/ Fabijus
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Freiheit
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BeitragThema: Re: Empfindungen beim Schreiben   Do 19 Dez - 4:49

Happysmail,

Du willst wissen, wie ich mich während des schreibens fühle?
Na dann!
Ich schreibe eigentlich keine Geschichten so wie es ihr vlt. macht, ich denke sie mir aus und lebe sozusagen darin viele, viele Jahre, die eigentlich nur Minuten, Stunden in der Realität sind. Ich bin dann wie ein Monitor, ich tippe einfach drauf los, was ich gerade denke, bzw. in meinem Kopf schreibe.
Mag sich seltsam anhören Wink
Ich höre dann nichts und niemanden, meine Familie schreit mir dann immer ins Ohr Very Happy
Ich höre, rieche, schmecke und ja, fühle sogar, was ich gerade denke...

Lg
Freiheit
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Reakel
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BeitragThema: Re: Empfindungen beim Schreiben   So 22 Dez - 1:00

Hallo Happysmail,

Wenn ich schreibe, dann tauche ich manchmal ab in die Welt, aber das passiert nur selten - meistens bleibe ich in der hiesigen Realität, obwohl ich schon außen herum alles vergesse und mich fast ausschließlich mit meiner Geschichte beschäftige. Ich meine damit, dass ich nicht unbedingt der/ dem Prota verschmelze, sondern einen "Gottblick" bewahre, und schon im Hinterkopf mit Vorfreude die Fäden für die Zukunft stricke, irgendwelche Hinweise für dem Leser im Text verstecke - es ist eine unglaubliche Freude, wenn die Geschichte plötzlich ein Eigenleben entwickelt, und die ausgedachten Charaktere plastisch werden ...

Oft ist es auch so, dass, wenn ich bis spät in die Nacht rein schreibe, ich von der Geschichte träume - und nicht selten fallen mir dann im Traum geniale Wenden, Schicksalsschläge (Alptraum) oder Lösungen ein ... oft entstehen neue Ideen bei mir Nachts oder auch in Tagträumen ... ich bin auch Tagsüber gerne mal geistig abwesend, auch wenn ich eigentlich besser anwesend sein sollte Smile 

Liebe Grüße,
Reakel
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